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05. September 2016: Deutscher Kopfschmerz-Tag am 05. September

Der deutsche Kopfschmerztag findet jährlich am 5. September statt und soll auf die unterschätzte Krankheit aufmerksam machen – denn Kopfschmerzen zählen zu einer der häufigsten Gesundheitsbeschwerden.(1) Nach Angaben der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) leiden täglich mindestens drei Millionen Menschen in Deutschland unter Kopfschmerzen.(2)

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) zeigte in einer Untersuchung in 2011, dass Kopfschmerzen europaweit die Ursache für rund 190 Millionen Fehltage sind. Das bedeutet für Unternehmen in Zahlen: 155 Milliarden Euro Verlust gehen auf das Konto von Kopfschmerzen. Dabei können Betroffene und Unternehmen präventive Maßnahmen treffen, um dieser Volkskrankheit entgegenzukommen. Da Kopfschmerzen meist die Folge von Stress und Bewegungsmangel sind, spielt die sogenannte „Work-Life-Balance“ eine bedeutende Rolle, denn ein ausgeglichener Lebensstil und ausreichend Erholung sind für den Stressabbau unabdingbar. Auch Krafttraining, Ausdauersportarten und Entspannungsübungen verhelfen den Betroffenen zu einer Linderung oder Rückgang des Kopfschmerzes.

Was Unternehmen gegen Fehltage aufgrund von Kopfschmerzen tun können: ein Betriebliches Gesundheitsmanagement einführen, das präventiv und ursachenbekämpfend gegen arbeitsbedingte Fehlbelastungen vorgeht! Dabei spielt die Gestaltung der Arbeit eine große Rolle, aber auch der individuelle Lebensstil sowie die Fähigkeiten zum Stressabbau und das eigene Stressempfinden. Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sollten organisationsbezogene mit individuellen Ansätzen kombinieren. Denn nur mit gesunden Mitarbeitern kann ein Unternehmen erfolgreich sein.

 

(1) Vgl.: https://www.aerzteblatt.de/pdf/103/45/a3040.pdf (Stand: 05.09.2016)
(2) http://www.dmkg.de

Veröffentlichung des BBGM

Das Ressort Aus- und Weiterbildung hat Bildungsempfehlungen zur Ausbildung von Gesundheitsmanagern und Gesundheitsmanagerinnen veröffentlicht.

Ausbildungsinstitutionen deren Ausbildungen den Empfehlungen des BBGM entsprechen, können sich ab sofort durch den BBGM zertifizieren lassen.

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