Sie befinden sich hier: 

21. Juli 2016: Sommerhitze im Betrieb

Der Sommer hat in den vergangenen Tagen seinen Höhepunkt erreicht und das Barometer hat die 30-Grad geknackt. Wer in diesen Tagen Urlaubsferien hat und sich ins kühle Nass stürzen kann, kann sich über die hohen Temperaturen freuen. Wer hingegen im unklimatisierten Büro oder gar im Freien an der Arbeit ist, quält sich teilweise mit der starken Hitze herum und ist an der Arbeit eingeschränkt.

Was viele nicht wissen, jedoch zu beachten ist: Bei enormen Temperaturen hat der Arbeitgeber Arbeitsschutzvorkehrungen zu treffen, denn hier greifen das Arbeitsschutzgesetz und die Arbeitsstättenverordnung.

Bereits ab einer Raumtemperatur von 26 Grad wird dem Arbeitgeber empfohlen Vorkehrungen zu treffen, die den Aufenthalt in den Räumlichkeiten angenehmer machen – beispielsweise verschaffen Ventilatoren oder kühle Getränke den Arbeitnehmern Abhilfe gegen die Hitze. Ab 30 Grad ist der Arbeitgeber in der Pflicht Maßnahmen gegen die hohen Temperaturen zu treffen, mobile Klimageräte können hier zum Beispiel schnell zu besseren Arbeitsbedingungen beitragen und die Arbeit enorm erleichtern. Räume mit über 35 Grad Lufttemperatur sind für die Arbeit ungeeignet.

Arbeitnehmer können auch eigeninitiativ für ein besseres Klima im Büro sorgen: Indem man die Jalousien frühzeitig schließt, können die Räume vor der Sonneneinstrahlung geschützt werden. Genauso kann luftige Kleidung und ein frühzeitiges Lüften am Morgen zu angenehmeren Raumtemperaturen beitragen. Auch durch Gleitzeitregelung können sich die Arbeitnehmer selber schützen und die Arbeitszeit auf die kühleren Stunden am Morgen oder gegen Abend legen. Zudem ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig – bei extremen Temperaturen sollte man mindestens 3 Liter pro Tag trinken, um den Wasserverlust durch das Schwitzen zu regulieren.
Und wem das immer noch nicht reicht, der kann sich nach Feierabend noch im Freibad oder im Badesee eine angenehme Abkühlung verschaffen.

Mehr Informationen und die Rechtsgrundlage bei starker Sommerhitze können Sie über die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin einsehen:
Zur Broschüre

Veröffentlichung des BBGM

Das Ressort Aus- und Weiterbildung hat Bildungsempfehlungen zur Ausbildung von Gesundheitsmanagern und Gesundheitsmanagerinnen veröffentlicht.

Ausbildungsinstitutionen deren Ausbildungen den Empfehlungen des BBGM entsprechen, können sich ab sofort durch den BBGM zertifizieren lassen.

[weiter]

Informationen

Wollen Sie mehr über den Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement e.V. [BBGM] wissen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf: E-Mail

Wenn Sie dem BBGM direkt beitreten möchten, steht Ihnen hier ein Mitgliedsantrag als Download zur Verfügung.

Das Formular kann postalisch oder per Fax an den BBGM gesendet werden.