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Risiken und Nebenwirkungen von Restrukturierungen

Restrukturierungen - Was für Unternehmen ein Weg ist, Produktivität zu fördern und Kosten zu senken, geht häufig mit Personalabbau einher. Das Factsheet zur BIBB/BAuA-Befragung 2012, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin [BAuA] jetzt veröffentlicht hat, zeigt, dass Restrukturierungen die psychischen Belastungen bei der Arbeit erhöhen und die Gesundheit der Mitarbeiter beeinträchtigen können. Das Faktenblatt der BAuA zeigt weiter, dass Beschäftigte mit Restrukturierungserfahrung über höhere Anforderungen ihrer Arbeit berichten. So geben 52 Prozent der Beschäftigten in Restrukturierung an, dass Stress und Arbeitsdruck zugenommen haben. Über die Hälfte [56 Prozent] stellt eine Zunahme fachlicher Anforderungen fest. Außerdem erleben Beschäftigte in diesen Unternehmen häufiger Stellenabbau, den Einsatz von freien Mitarbeitern oder Leiharbeitern sowie einen Wechsel des direkten Vorgesetzten.

Die erhöhten Arbeitsanforderungen gehen laut BAuA-Factsheet auch mit häufigeren gesundheitlichen Beschwerden einher. So geben Beschäftigte in reorganisierten Unternehmen häufiger an, unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen und allgemeiner Nervosität zu leiden. Um solche negativen Auswirkungen von Restrukturierung zu reduzieren, empfiehlt das BAuA-Factsheet eine gezielte Vorbereitung der Personengruppen, die die Restrukturierungsprozesse im Unternehmen begleiten.

Das Factsheet "Restrukturierung in Unternehmen - Risiken und Nebenwirkungen" steht als PDF auf der Internetseite der BAuA zur Verfügung.

Veröffentlichung des BBGM

Das Ressort Aus- und Weiterbildung hat Bildungsempfehlungen zur Ausbildung von Gesundheitsmanagern und Gesundheitsmanagerinnen veröffentlicht.

Ausbildungsinstitutionen deren Ausbildungen den Empfehlungen des BBGM entsprechen, können sich ab sofort durch den BBGM zertifizieren lassen.

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Informationen

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